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Muss eine Software höflich sein?

Veröffentlicht am 12. Mai 2012 Kommentare deaktiviert für Muss eine Software höflich sein?

Die Frage, ob ein Computerprogramm höflich sein sollte und gewisse Anstandsregeln befolgen muss, klingt auf den ersten Blick rätselhaft und lustig. Allerdings steckt dahinter weitaus mehr als eine Scherzfrage. Unter dem Begriff Usability geht es unter anderem um genau diese Frage. Es ist kein Geheimnis, dass die Interaktion zwischen Mensch und Computer insbesondere im Arbeitsleben erheblich zugenommen hat und gleichzeitig auch eine neue Qualität gewonnen hat. Fast alle wichtigen Entscheidungen oder bedeutende Arbeitsprozesse werden mittlerweile am PC geleistet. Es ist demnach von zentraler Bedeutung, dass die Arbeit mit Computerprogrammen nicht nur fehlerfrei und störungsarm verläuft, sondern auch effektiv und „ergonomisch“. Man spricht sogar von Software-Ergonomie. Die Ergonomie macht es sich zur Aufgabe Arbeitsumfeld, -geräte und -abläufe so zu optimieren, dass das bestmögliche Gesamtresultat dabei herauskommt.

Dazu zählt auch das Wohlbefinden des Arbeitenden und die Gewährleistung seiner langfristigen Leistungskraft. Gerade bei Büromöbeln geht es konkret darum, eine Sitzhaltung zu ermöglichen, die nicht dauerhaft schadet. Bezogen auf Software meint man damit in der Regel die Benutzerfreundlichkeit eines Programmes. Die Benutzerfreundlichkeit umfasst viele Teilbereiche. Beispielsweise gilt ein Programm dann als benutzerfreundlich, wenn es intuitiv und leicht zu bedienen ist, wenn gewisse Elemente dem Nutzer vielleicht schon anderswoher bekannt sind. Ein Beispiel ist das Schlüsselsymbol für den Vorgang des Sperrens oder Öffnens. Ergonomische Programme sind so aufgebaut, dass man sich ohne viel Aufhebens darin zurecht findet. Es betrifft also auch die Menüführung und andere Dinge. Generell wird man versuchen, ein Programm so zweckmäßig wie möglich zu gestalten und nicht mit unnötigen Funktionen zu überfrachten. Weiterhin sollte das Programm dem Nutzer eine gewisse Fehlerquote zugestehen und flexibel genug sein, bestimmte Aktionen wieder rückgängig machen zu können. Benutzerfreundlich wird eine Software auch dann, wenn man stetig wiederkehrende Aktionen automatisieren kann. Als Beispiel. Will man in einem Ordner alle Dateien löschen, so besteht meistens die Möglichkeit, mit einer Aktion alle zu löschen anstatt jede einzeln manuell entfernen zu müssen. Und es gehört eben auch dazu, dass die Hilfekommentare oder Rückmeldungen des Programmes in freundlichem, sachlichem Stil, eben höflich formuliert werden.

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