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Qualitätsverlust von Wein durch Schädlinge

Veröffentlicht am 1. September 2010 Kommentare deaktiviert

Der asiatische Marienkäfer als Schädling im -Anbau

Der ursprünglich aus Japan und China stammende Marienkäfer wurde in den USA und in Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt, da er große Mengen an Blattläusen frisst. Aber auch andere Schädlinge scheinen ihm zu schmecken. Das Problem mittlerweile, er verbreitet sich unkontrolliert und es wird befürchtet, dass andere Marienkäfer Arten oder andere Nützlinge verdrängt werden.

Problematisch ist der asiatische Marienkäfer besonders für die -Wirtschaft. In der Zeit der Weinlese verbringen die Marienkäfer die Nächte in den -Reben. In der nähe der -Trauben sind sie gut vor Witterungsbedingungen geschützt, vor allem im Herbst. Dort ernähren sie sich von dem Zuckergehalt von den verletzten -Trauben.

Den Käfern ist es egal, ob es sich um -Trauben für Rotwein oder Weiß (so wie dieser) handelt.

Oftmals gelangen die Käfer in den Prozess der -Verarbeitung mit hinein. Die Hämoglobine, also die Schrecksubstanz, des Käfers werden so mit mit der Maische bzw. dem Most für den vermischt. Die Folge ist eine starke Reduktion der -Qualität. Der Geruch und der Geschmack des Weins weisen die charakteristischen Eigenschaften der Schrecksubstanz auf. Der wird nahezu ungenießbar. Die Konzentration der abgegeben Substanz liegt im Vergleich zu Einheimischen Marienkäfern um ein 100faches höher.

Dieses Problem, dass die Käfer in den -Verarbeitungsprozess mit hinein gelangen, tritt verstärkt in den USA auf.

Maßnahmen zum Schutz von -Reben

Die Frage stellt sich nun, ob eine ähnliche Verbreitung und Gefährdung des -Anbaus auch in Deutschland möglich ist.

Es stehen jedoch keine zugelassenen Pflanzenschutzmittel zur Verfügung, die vermeiden, dass sich die Marienkäfer zwischen den -Trauben einnisten und somit mit geerntet und verarbeitet werden. Man kann als Winzer nur insgesamt darauf bedacht sein die Ernte des ´s zu kontrollieren und so den Qualitätsverlust von Wein zu verhindern. Jedoch ist es oft nicht möglich die gesamte -Ernste zu kontrollieren, sondern nur eine Stichprobe durchzuführen.

Erstellt durch Heiko_K

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