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Kolik beim Pferd erkennen und behandeln

Veröffentlicht am 21. Oktober 2009 Kommentare deaktiviert für Kolik beim Pferd erkennen und behandeln

Koliken beim Pferd werden häufig ausgelöst durch Stress, Angst und Witterungseinflüsse, aber auch durch Parasitenbefall, Infektionskrankheiten und Vergiftungen. Nicht selten liegen auch Fütterungsfehler oder Wassermangel vor, wobei letzterer allein durch eine vollgeäppelte Tränke verursacht werden kann. Da eine immer eine lebensbedrohliche Situation darstellt, gilt es, sie möglichst zu vermeiden. Koliken vorbeugen kann man, indem man das Pferd vor unnötigen Stress schütz, es gesund ernährt und artgerecht hält. So vermeidet man Infektionen und Parasitenbefall, die in der Folge zu einer führen können, Vergiftungen, die durch verdorbenes Futter aufgenommen werden, sowie das Aufnehmen von fremden Gegenständen, die durch unsachgemäße Pflege oder Aufsicht ins Futter gelangen. Ausreichende Hygiene, regelmäßige Kontrolle von Futter und Tränke sind wichtige Schutzmaßnahmen, um ein Pferd vor einer zu schützen. Sollte es trotzdem einmal zur kommen, gilt es aber auch dies rechtzeitig zu erkennen, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Anhaltspunkte für eine können zum Beispiel Apathie und ein trüber Blick sein, aber auch ein häufiges Flehmen, das sich am geöffneten Maul und der Haltung erkennen lässt. Eine auffällige Unruhe und ständiges Umsehen nach dem Bauch können ebenfalls -Anzeichen sein. Aber auch Futter- und / oder Wasserverweigerung, eventuelles Schlagen nach dem Leib sowie das Liegen zu ungewohnten Zeiten sind durchaus typische Symptome für das Pferd mit der Kolik. Untrügerische Kolik-Merkmale sind außerdem auffällige Haltungsformen wie die hundesitzigartig Haltung oder die gestreckte Entlastungshaltung. Bei einer mittelschweren Kolik fallen Zähneknirschen, Schwitzen und gesteigerte Unruhe sowie das anfallsweise häufige Hinlegen und Wälzen auf, das man auch nicht verhindern sollte. Starke Schweißausbrüche, ein Sichzubodenwerfen mit heftigem Wälzen deuten auf eine schwere Kolik mit sehr starken Schmerzen hin. Bei Verdacht auf Kolik darf man das Pferd auf keine Fall fressen lassen, doch sollte es frisches Wasser zur Verfügung haben. So lange das Pferd stehen kann, sollte man es ruhige Bewegungen ausführen lassen. Dabei helfen beruhigende Worte und ein Streicheln des Bauches, um das Pferd selbst zu beruhigen, da es durch die Schmerzen einem Stress ausgesetzt ist, der die Kolik zusätzlich verstärkt. Im Anfangsstadium der Kolik kann man eventuell mit einem Naturheilmittel z.B. Nux Vomica Linderung erreichen. Dennoch sollte möglichst rasch ein Tierarzt geholt werden, vor allem, falls der auch noch einen längere Anfahrtszeit hat.

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