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Durch den Spreewald radeln bis nach Köpenick

Veröffentlicht am 15. Dezember 2016 Kommentare deaktiviert für Durch den Spreewald radeln bis nach Köpenick

Reisen per Rad ist etwas ganz Besonderes. Denn im Gegensatz zur Pauschalreise, die aus Anreise, tatsächlichem Urlaub und Abreise besteht, ist hier der Weg das Ziel. Eine Radtour ist so besonders, weil die Reise aus dem Weg besteht, die Landschaft entlang ruhiger Straßen erlebt werden kann und der Bezug zu Umwelt und Kultur nicht verloren geht. Einer der schönsten Radwege durch Deutschland ist der .

Von Cottbus aus …
241 km mit dem Rad zurückzulegen. Es braucht acht Tage, um von Cottbus nach Köpenick zu radeln, und unterwegs befinden sich entlang dem Spreeradweg einige Stationen, die unbedingt besichtigt werden sollten. In Cottbus beginnt die Reise mit einem Highlight: Das Pücklerschloss aus dem 19. Jahrhundert befindet sich im Branitzer Park, einer weitläufigen ornamentalen Parkanlage, die als Landschaftsrelief kunstvoll angelegt ist. Plastiken und fremdländische Zierhölzer ergänzen den Park zu einem künstlerischen Erlebnis. Ebenfalls in Cottbus befindet sich das Kunstmuseum Dieselkraftwerk, ein bekannter Treffpunkt für Kunst- und Architekturliebhaber. Das ehemalige Kraftwerk ist seit 2008 für Publikum zugänglich und lässt eine einzigartige Symbiose von alter Architektur, Technik und moderner Kunst erleben.
… nach Burg …
42 km von Cottbus entfernt ist Burg, der Spreeradweg führt entlang des Naturparadieses Peitzer Teiche nach Peitz, einer alten Festungsstadt, die überaus charmant ist. Weniger charmant, aber dafür sehr sehenswert, ist das Hüttenmuseum in Peitz. Der Spreeradweg führt weiter in die Stadt Burg, die im sorbischen Siedlungsgebiet liegt. Die sorbische Kultur ist immer noch erlebbar in Burg, neben der Sprache können auch Kunst und Tracht des westslavischen Volkes bewundert werden.

… nach Lübbenau …
Weitere 19 km durch sorbisches Siedlungsgebiet führt der Spreeradweg über Vetschau mit der deutsch-sorbischen Doppelkirche. Nähe zur Natur wird auch im Informationszentrum über Weißstörche demonstriert, das einen Besuch wert ist. Der Spreeradweg schlängelt sich nun entlang vieler Flüsse und Kanäle durch den Hochwald, es geht also naturnah weiter. In Lübbenau schließlich befindet sich das Spreewalddorf Lehde, ein winziges Lagunenstädtchen nach Art eines kleinen Venedig.

… nach Schlepzig/Krausnick …
Nachdem der Radweg bislang durch den Spreewald führte, folgt er nun dem Hauptarm der Spree. Die emsige Geschäftigkeit der Spreewaldhäfen in Lübben sind beeindruckend, aber auch das kleine Dorf Schlepzig am Ende dieser Etappe lohnt einen Besuch. Es ist ruhig und beschaulich, und das agrarhistorische Museum bietet Einblicke in das Leben der Bauern in dieser Gegend. Krausnick ist nur 16 km entfernt, eine Übernachtung dort bietet sich an. Die Kreuzkirche aus dem frühen 18. Jahrhundert steht noch unverändert.

… über Beeskow nach Fürstenwalde …
Auf dem Spreeradweg geht es entlang des Neuendorfer- und Schwielochsees weiter zur märkischen Stadt Beeskow. Die mittelalterliche Befestigung der Stadt ist faszinierend, und die alte Burg beherbergt ein Heimat- und Kulturmuseum. In der nächsten Etappe nach Fürstenwalde gibt es noch mehr Natur zu sehen: Der Spreeradweg führt durch weite Auen, die reiche Fauna und Flora erleben lassen. In Fürstenwalde kann das immerhin 500 Jahre alte Rathaus besichtigt werden.

… bis nach Köpenick.
Die letzte Etappe des Spreeradwegs führt entlang dem Müggelsee und der grünen Umgebung Berlins bis nach Köpenick. Dort lohnt ein Bummel durch die Altstadt, und am Rathaus kann dem berühmten Hauptmann von Köpenick die Hand geschüttelt werden.

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